266
— Mein Gott, ich glaube, ich habe meine Cigarren⸗ taſche verloren! rief er erſchreckt.
— Himmel, und gewiß eine ſehr koſtbare! riefen der Portier und ſeine Frau aus einem Munde.
— Allerdings! Ich hätte lieber hundert Francs verloren! Sie war von Gold!
— Von Gold? rief das würdige Portierspaar.... Wenn der Bediente ſie gefunden hat, ſo iſt ſie ver— loren! ſetzte die Frau hinzu.
— Ich erinnere mich, daß ich beim Eintritt in dieſes Haus ſie in eine andere Taſche ſteckte.... ge⸗ wiß habe ich ſie nebenbei geſteckt.... Sie muß alſo auf der Straße, hier vor der Thür verloren ge⸗ gangen ſein.
— Auf der Straße!... Was ſtehſt Du noch da? Geh und ſuche ſchnell! rief die Frau, ihren Mann zur Thür drängend. Vielleicht liegt ſie noch da!
Während die Frau ihren Mann hinaus puffte, trat Armand an das Fenſter; die Frau ihrerſeits machte viel Complimente, um ſeine Aufmerkſamkeit von der Straße abzuziehen und ihrem Mann Gelegenheit zu geben, die Cigarrenbüchſe einzuſtecken, wenn er ſie finde; Armand ließ ſich aber dadurch nicht irre machen. Spähend hafteten ſeine Augen auf zwei dunklen Schatten, die ſich auf der Straße bewegten; ſie zu erkennen vermochte er
——


