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Der junge Mann dort glaubt, es ſei ein Schreiben des Herzogs an mich.... Iſt es ſo?
Deniſe ſah jämmerlich aus; ihre Lippen bewegten ſich, ohne einen Laut von ſich zu geben.
— Antworte, Deniſe! befahl die Herrin. Hat der Herzog das Billet geſchrieben?
— Nein, Madame! antwortete Deniſe endlich, auf
den Boden ſtarrend.
— Soll ich das arme Kind noch weiter fragen? wandte ſich die Marquiſe an Armand.
— Ich möchte natürlich wiſſen, wer es denn ge⸗ ſchrieben! antwortete dieſer.
— Und Sie wollen, daß ich dieſe Frage in eines Fremden Gegenwart ſtelle?
— Ja, ſo fern Ihnen daran liegt, mich von der Wahrheit zu überzeugen!
— Sie treiben Ihre Unbarmherzigkeit ſehr weit, mein Herr, ſagte die Marquiſe mit einem mitleidigen Blick auf die Zofe. Deniſe, Du mußt dem jungen Mann aufrichtig ſagen, wer es geſchrieben.
— Ich? rief Deniſe, bald auf die Marquiſe, bald Armand ſtarrend, während ſie an allen Gliedern zitterte.
— Du haſt nichts zu fürchten, mein Kind, fuhr die Marquiſe fort; Du haſt meine Verzeihung und bedarfſt der eines Andern nicht. Auch glaube ich, daß 17*


