Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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geweſen, aber doch auf einem anderen Wege gekommen und hatte alſo nicht Gelegenheit gehabt, die Bekannt⸗ ſchaft dieſes Eingangs und dieſes Portiers zu machen.

Ohne die Antwort abzuwarten, ließ er den Mann ſtehen und eilte die Treppe hinauf. Ein Diener in reicher Livree öffnete ihm hier.

— Haben Sie die Güte, der Frau Marquiſe zu melden, daß Armand Cambon um eine Audienz bitte! meldete er ſich an.

Der Bediente maß ihn vom Kopf bis zu Fuße.

— Was ſehen Sie meine Hände und meine Füße an? fragte Armand grob. Ich habe Sie weder ge⸗ beten, mich zu friſiren, noch mir die Schuhe zu putzen!

— Wer ſind Sie? fragte der Bediente etwas verblüfft.

— Wer ich bin?.... Derſelbe, der mit der Marquiſe zu ſprechen wünſcht! antwortete Armand, ſich in den Corridor drängend.

Armand hatte eine Art und Weiſe, mit Portiers und Bedienten umzugehen, daß man hätte glauben können, er gehöre zur faſhionablen Welt. Der Be⸗ diente der Marquiſe, dem ſo viel Kühnheit in einer Blouſe noch nicht begegnet war, vermuthete in der⸗ ſelben einen verkleideten Prinzen und entfernte ſich mit tiefer Verbeugung, um ihn anzumelden.