Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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ſprang vom Stuhl auf, als habe eine Natter ſie ge⸗ ſtochen.

— Ha, ſo iſt es doch wahr! ſchrie ſie. Er liebt eine Andere! Er liebt Fräulein Geronnidre!... Sie hatte Recht, die Marquiſe, fuhr ſie fort, da Armand ſeine Verlegenheit nicht bemeiſtern konnte. Er liebt ſie bis zum Wahnſinn! Und ich Thörin bemerkte das nicht! Weh mir!... Aber wehe auch ihr, wehe uns Allen! rief ſie aus, wickelte ſich in den Mantel und ſtürzte zur Thür.

Armand ſtand einige Sekunden ganz verblüfft da, ohne zu wiſſen, was er thun ſollte. Endlich eilte er ihr nach, kam aber gerade zur rechten Zeit, um zu ſehen, wie ſie in den Garten flog, in den Wagen ſprang, die Thür deſſelben hinter ſich zu ſchlug und der Wagen eilig ſich entfernte. Eine Zeit lang ſtand Armand wartend in der Thür des Gartens; er hoffte, Deniſe werde umkehren, aber vergebens.

— Wenn Sie nun nach der Rue d'Anjou führe! dachte er bei ſich. Aber mag ſie fahren! Ich komme morgen nach.... Mögen ſie ſich in Acht nehmen, wenn ſie es wagen ſollten, mir mit dieſer albernen Geſchichte auf den Leib zu rücken!...