Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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und meine Koſtbarkeiten bereits mit mir in den Wagen genommen. O, ich habe mir viel erſpart bei der Marquiſe!... Ach Armand, weshalb habe ich Ihnen nicht Millionen zu geben! Weshalb bin ich nicht ſo reich wie Fräulein Geronnière!

— Um Gottes willen, beruhigen Sie ſich! rief Armand, erſchreckt durch Deniſe's Emphaſe. Wes⸗ halb wollten Sie mir Millionen geben?

— Damit Sie mich lieben ſollen, wie ich Sie liebe! rief Deniſe, ihre Arme um des jungen Mannes Hals ſchlingend. Daß wir uns nimmer zu trennen brauchten! Ja, mein Armand, wir werden glücklich ſein!

— Sie ſind von Sinnen, Deniſe! rief Armand, alle ſeine Kraft zuſammen nehmend, um ſich los zu machen. Gewiß hege ich viel Zuneigung, Freund⸗ ſchaft und Achtung für Sie, ich würde ſogar mein Leben für Sie hingeben, wenn es gälte... Aber ich muß aufrichtig gegen Sie ſein, ich darf Sie nicht täuſchen: ich liebe Sie wie ein Bruder, anders aber Deniſe.... unmöglich! Faſſen Sie ſich; blicken Sie mich nicht ſo entſetzlich an, Deniſe! Ich kann Sie nicht heirathen, aber ſo lange ich lebe, will ich....

Deniſe ſtieß einen Schrei aus, der alle Geſpenſter des Spukhauſes in die Flucht ſchlagen mußte; ſie