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zu machen habe.... Aber war das Alles, was Sie Fräulein Sinet ſagen ſollten?
— Ach nein, antwortete Deniſe etwas getröſtet. Ich ſollte ihr auch ſagen, daß Sie mir in der letzten Zeit weniger Zärtlichkeit bewieſen als ſonſt, daß Sie mich ſogar mit Gleichgiltigkeit und Verachtung be⸗ handelt.... Die Marquiſe iſt ein ſchlechtes Weib nicht wahr, Armand?
— Sehr ſchlecht!... Aber fahren Sie fort, liebe Deniſe! Warum ſollten Sie dies ſagen?
— Weil Sie gelegentlich Fräulein Adelaidä ge⸗ ſehen und ſich bis zur Raſerci in ſie verliebt hätten. Nicht wahr, das wäre auch Raſerei geweſen, Armand?
— Allerdings!... Und weiter?
— Daß Sie Kütem verblendet durch Ihrt un⸗ glückliche Leidenſchaft, nur daran gedacht, die Ver— bindung des Fräuleins mit dem Herzog zu brechen. Unter Andrem hätten Sie mich auch einmal geibeten, Ihnen eines von den Billeten zu zeigen, welche der Herzog als Bevollmächtigter der Marquiſe an ſne ge⸗ ſchrieben, da er als ihr Curator natürlich viel mist ihr
correſpondire.... In meiner Schwachheit hätte ic dieſe Bitte erfüllt, Ihnen ein ſolches Billet ſoar gegeben..
— Und nach dieſem Muſter alſo ſollte ich jenes


