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— Apropos, Deniſe, wer iſt eigentlich dieſer Baron Saint⸗Bris, den ich vorgeſtern mit der Marquiſe in der Oper ſah?
— Sie waren alſo wirklich in der Oper? fragte Deniſe mit ſonderbarem Blick.
— Warum ſollte ich die Oper nicht eben ſo gut beſuchen können, wie Alle Andern? Ich ſah auch noch einen zweiten Herrn bei ihr... Aber was iſt Ihnen denn, Deniſe? Woran denken Sie?
Deniſe antwortete nicht; in liefe Gedanken verſunken ſchien ſie nicht zu hören.— Sie kannten alſo Fräulein Adelaide Geronniere bereits früher? fragte ſie endlich zaudernd.
Armand erröthete und ſchien verlegen.
— O mein Gott! rief die Kammerjungfer.
— Warum fragen Sie dies? ſagte Armand etwas ärgerlich über ſeine Verlegenheit.
— und Sie haben ihr bereits das Schreiben des Herzogs an die Marquiſe gezeigt?
— Allerdings! Ich meine, es war die höchſte Zeit!
— Ach, ich bin entſetzlich unglücklich! rief Deniſe mit Thränen in den Augen.
— Argwöhnt etwa die Marquiſe, daß Sie mir jenes Billet gegeben?
— Wenn ſie das argwöhnte, glauben Sie, daß ich


