Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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Ich gab geſtern zehn Francs für eine kleine Blune von Madame Fürſtenhoff, und vor einer

n ein Fünffrancſtück für eine Torte bei Mon⸗

ſieur Felir am Boulevard! antwortete ſie eben ſo leiſe. Armand Cambon, der Ritter der Meſſingkette,

näherte ſich ihr, ſichtbar überraſcht.

Es iſt wirklich ſo, ich will Ihre Kette für fünf Francs kaufen, ſagte ſie; was finden Sie denn Wunderbares darin, da Sie die Kette doch vorhin für hundert Franck ausboten?

Bravo! Bravo! jubelte man rings umher.

Um Gottes willen, compromittire uns nicht! flüſterte der Ritter der Ehrenlegion, über die Ehren⸗ bezeugung erſchreckend, welche ſeiner Dame widerfuhr.

Julie Griſi und Fanny Cerito könnten mich um ſo viel Beifall beneiden! antwortete lächelnd das junge Mädchen.

Freilich, ſchöne Dame! ſtotterte Cambon, ver⸗ legen die Kette betrachtend, denn er konnte ſich nicht verhehlen, daß dieſer Applaus weſentlich auf ſeine Koſten geſchehen war; freilich verlangte ich hundert Francs... aber es dürfte Ihnen nicht unbekannt ſein, daß ein armer Arbeiter, wie ich, viel reden muß, um wenig zu verkaufen.

Aber Viele reden auch nicht ſo wie Sie! ent⸗

Armand. T 2