braunen Farbe nicht, um die Weiße ihrer Geſichts⸗ farbe, eines Alabaſtergrundes zu erhöhen, auf welchen die Morgenröthe ihre ſchönſten Farben geprägt hatte Beim erſten Anblick dieſer regelmäßigen Geſi ichtszůg war es Einem, als habe Pſyche ihr Piedeſtal im b Muſeum des Louvre verlaſſen, um vom Baſtilleplatz aus zu unterſuchen, in wie weit der Freiheitsengel auf der Säule etwa ihr verlorener Amor ſein möge. Das Coſtüm der jungen Dame— eine Pſyche unſerer Zeit kann ſich ja natürlich nicht in der Toilette der Antike präſentiren— beſtand in einer ſchwarzen Mantille von Seidenſammet mit langen Brüſſeler Spitzen, unter welchen ſich in reichen Falten ein ſchwarzes Seiden⸗ 3 kleid mit ebenſo breiten Tüllvolants drapirte. Auch H 6 beſaß unſere Heldin— warum ſollten wir nicht ge⸗ ſtehen, daß ſie es iſt?— den niedlichſten Fuß, das ſchönſte weiße Händchen, welches letztere man um ſo leichter gewahren konnte, als ſie, ſei es aus Zu⸗ 3 fall oder aus Coquetterie, den rechten Handſchuh ab⸗ gelegt hatte. In dieſer kleinen Hand lag ein Fünf⸗ francſtück mit Louis Philipps Bild; ja wir meinen, 3 daß das Haupt dieſes Königs nie in einer ſchöneren Hand geruht hat, als in eben dieſer.
— Welch eine Idee! Welch eine Thorheit! flüſterte j. ihr der Mann mit dem Orden der Ehrenlegion ins Ohr.


