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ein Edelmuth! riefen Mehrere; aber trotz dieſes Edel⸗ muthes wollte Niemand kaufen.
— Sie halten hundert Francs für wenig, und doch will Niemand meinen Edelmuth belohnen? fuhr der Kaufmann fort. Armes Volk, es iſt leichter, Dir das Herz aus der Bruſt, als hundert Francs aus Deiner Taſche zu nehmen! Ich verlange Dein Herz nicht, denn es gehört dem Vaterlande!(Bravo) Ich verlange auch keine hundert Francs, denn wer hätte dieſe in ſolchen Zeiten wohl übrig(wahr, ſehr wahr!)? Glaubt nicht, ich taumle mit verbundenen Augen un⸗ ter den Ruinen unſeres früheren Wohlſtandes umher; ich bin nicht der Einzige, der da ſieht, wie täglich das commerzielle Leben dahin ſchwindet, wie der Credit ſinkt(hört, hört!), wie die Magazine aus Mangel an Käufern geſchloſſen werden und die Straßen von Ar⸗ beitern ohne Brod wimmeln... Dieſe betrübenden Umſtänden zwingen mich, den Preis auf die Hälfte
herabzuſetzen— alſo fünfzig Francs für dieſe ſchöne
Kette!
— Bravo! Bravo!
— Sie rufen Bravo! aber Sie kaufen nicht!... Nun denn, fünfzehn Sous für dieſe Kette, damit Sie nicht glauben, ſie ſei von Gold.
Aber obwohl Niemand hierüber in Zweifel war,


