Ge iſt klar, daß ein Reiſender, der zum erſten Male nach Paris kommt und ſich länger dort aufhält, Vieles erfahren muß, was er bisher nicht gekannt, ja nicht einmal geträumt hat. Iſt nun dieſer Reiſende ein Schriftſteller, ſo iſt es eben ſo klar, daß er nicht allein Alles, was er geſehen, aufzeichnen, ſondern auch gern mittheilen möchte. In ſolchen Fällen ſammelt man ſeine Erfahrungen, faßt ſie zuſammen, nennt ſie„Reiſe⸗ briefe“,„Wanderungen im Auslande“,„ein Winter in Paris“ ꝛc., und ſchickt ſie dann auf Gewinn oder Ver⸗ luſt in die Welt hinaus.
Aber es liegt doch etwas Mißliches in ſolchen „Reiſeeindrücken.“ Ich dachte alſo darüber nach, lieber einen Roman mit Pariſer Scenen zu ſchreiben. Aber der Stoff!— O, in Paris kann man um Stoff nicht verlegen ſein, die Luft allein enthält ſchon ganze Bände von Romanen, zumal in Zeiten wie dieſen. Und das
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