Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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des Schreckens nicht erwehren, und da eben Glariſſens Hand in der ihrigen lag, ſo druͤckte ſie dieſelbe unwillkuͤhrlich mit ungewoͤhnlicher Heftigkeit.Was iſt Ihnen, beſte Mutter, rief dieſe, haben Sie vielleicht Raͤuber geſe⸗ hen?Nicht doch, verſetzte die Lady, mit ſcheinbarer Unbefangenheit, das Rad ſtieß blos

etwas heftig an, und dieſe Crſchuͤtterung er⸗

ſchreckte mich unwillkuͤhrlich.

Aber in dieſem Augenblicke ſah auch Cla⸗

riſſa ihrerſeits den Schatten eines Menſchen, welcher Verabredung zu treffen ſchien, auf einem ſchneebedeckten Geſträuch im Mondſchein ſich bewegen; aber auch ſie ließ ſich aus kindlichem Zartgefuͤhl nichts merken, indem ſie fuͤrchtete die Mutter zu erſchrecken; nur den Gedanken

erlaubte ſie ſich zu aͤußern, daß ſie nun bald

auf die Stelle kaͤmen, welche der Poſtmeiſter als ſehr gefaͤhrlich geſchildert habe.

Das Wirthshaus lag ſchon einige hundert Schritt hinter ihnen, und man ſah nach dieſer Gegend hin ein ſchwaches Licht, welches, nach ſeinen verdaͤchtigen Bewegungen zu ſchließen, im Einverſtändniß mit dem Verbrechen zu ſte⸗

hen ſchien.

Endlich dringt die Gefahr mit fürchter⸗ licher Gewißheit auf die armen Reiſenden ein. Blut. Schatt. Zweit. Bd⸗ 23