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die Kunſt und Vorſicht benimmt denſelben die eindringende Gewalt, und beſchränkt die Wuth, welche bald ohne weitere Ruͤckſicht hervor brechen ſoll. Der Zuſchauer fuhlt ſich beängſtget; mit unterdruͤcktem Athem fuͤrchtet er den Stoß und däs gewaltſame Zuſammenſchmettern dieſer bei⸗ den lebendigen Felſen, als traͤf es ihn ſelbſt; er ſieht mit unbeſchreiblichem Schauer die erſten Wirkungen, welche der Zorn und die Liebe zum Sieg auf den Korpern der furchtbaren
Athleten hervorbringen. Bei dem Fauſtkampfe toönen die Streiche auf den Magen Briſtols
und des Schotten dumpf und hohl, wie der Schlag auf ein weites Gewoölbe; und wenn beide mit ihren Armen, wie mit eiſernen Ringen ſich umſchlingen, ſich mit eingekrallten Nägeln feſthalten und preſſen, ſo droͤhnt der Boden unter ihren aufgeſtämmten Fußen, und ſcheint
nachzugeben unter det Laſt der zwei Ungeheuer.—
Schon rieſelt das Blut, mit Schweiß ver⸗
miſcht, aus mehr als einer Quelle, und die wunden Stellen werden nur Zielpunkte fuͤr die
gegenſeitigen Angriffe, welche durch den erreg⸗ ten Schmerz die Wuth aufs hoͤchſte trieben. Oft erſcheinen ſie unbeweglich, wenn gleiche Kraͤfte ſich begegnen, bis eine ſchwache Seite ausgeſpähet und durch Benutzung derſelben das Gleichgewicht aufgehoben wird. Indeſſen, ob⸗ gleich das Blut von allen Seiten rinnt und


