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wollen, unterhielt die Zuſchauer unter andern
auch damit, einem Wolfe die Eingeweide aus⸗ zureißen, um ſich an den ſchmerzhaften Bewe⸗ gungen des Thiers zu ergotzen, indem er es an den auseinandergebreiteten Pfoten hielt. Briſtol aber ahmte darin das Beiſpiel ſeines Gegners nicht nach, vielmehr bezeigte er ſeinen Abſcheu das Fleiſch der beiden Raubthiere an die Lippen zu bringen, waͤhrend ſie der Schott⸗ länder⸗ mit einer Art von Wolluſt zerſtuͤckte.
Wachdem dieſe entſetzliche Mahlzeit geen⸗ diget war, leerten ſie zuſammen zehn Flaſchen Branntwein, wobei ſie gegenſeitig verſchiedene Toaſte ausbrachten, unter andern auf die Freiheit Englands, auf den Sieg und dergl.; ſodann trennten ſie ſich auf Befehl der Conſtabler, welche das Schauſpiel leiteten, wie zwei Feinde, die ſich ſchätzen, um einen Kampf zu beginnen, der vielleicht ſeit dem Kampfe der Horazier und Curiazier, wo das Schickſal von Rom und Alba entſchieden wurde, icht ſeinesgleichen gehabt hat.
Anfangs ergötzten die Lämpfer das Pub⸗
likum bloß mit Finten, kuͤnſtlichen Bewegungen, verſtellten Angriffen, liſtigen Ruͤckzuͤgen und
andern Kunſiſtücken, worin die Gewandheit des
Tigers ſich mit der freien Kraft des Löwen
vereinigte— Zwar fgllen guch Streiche; aber


