Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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ken, welcher ſie nun mit der innigſten Zärtlich⸗ keit an ſeinen Buſen druͤckte.—

Nachdem alle Raͤuber als Opfer der ſtra⸗ fenden Gerechtigkeit gefallen waren, ließ der Marcheſe alle Schätze, welche man in den Ge⸗ woͤlben des Schloſſes gefunden hatte, heraus

tragen, den Koͤrper Domparelli's auf eine Trag⸗

bahre legen, und ſodann zum Ruͤckzug blaſen, nachdem er das Schloß durch eine große Men⸗ ge Pulverfäſſer in die Luſt geſprengt hatte.

Als der Sieger in ſein Lager zuruͤck ge⸗ kommen war, nahm er ſelbſt ein Beil und trenn⸗

te eigenhändig Domparelli's Haupt vom Rum⸗

pfe. Der hoͤchſte Baum des Waldes wurde hierauf wie ein Maſt zubereitet, der blutige Kopf darauf geſteckt, und vor einem Leuchtthurm aufgeſtellt, um dem Volke und den Reiſenden

ein Zeichen zu ſeyn, der gerechten Strafe eines

der furchtbarſten Raͤuber Italiens, deſſen gan⸗ ze Macht auf einen Vertrag mit dem Teufel gegruͤndet war. So entging alſo Domparelli, genannt Boca⸗Negra der Strafe des Vergel⸗ tungsrechtes nicht, und die zoͤgernde Hand der Gerechtigkeit erreichte ihn doch endlich.—

Sein magiſcher Dolch, welchen die uner⸗ ſchrockenſten Soldaten vorher nicht ohne Zittern erblicken konnten war nun entzaubert, kein ge⸗