Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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immer zudringlicher wird, ſo giebt ſie endlich

ihre Einwilligung zu einem Rondezvous, und

zwar in der ſtillen Stunde der Ritternacht, deren Dunkelheit der Liebe ſo guͤnſtig iſt, in⸗ dem ſie die Gegenwart eines gluͤcklichen Liebha⸗ bers erlaubt, ohne daß ſie ſelbſt dabey zu fuͤrch⸗ ten hat, dem Verdachte ihrer Dienſtleute aus⸗ geſetzt zu ſeyn.

Dieſer ſchreckliche Moment, welcher fuͤr im⸗ mer den Genius des Guten rächen ſoll in der Perſon ſeines eifrigſten Feindes, dieſer koͤſtliche Moment, nach dem Wahne des Domparelli, wo ſeine grauſamen Blicke ſich zu weiden gedenken an dem blutigen Anblick der ſchoͤnſten Frau, iſt nun gekommen.— Welches Gluck! welche Won⸗ ne. Dieſes letzte Opfer entſpricht nicht allein

ſeinen geheimen Abſichten, wodurch die Thätig⸗

keit ſeines Gewiſſens uͤbertaͤubt wird; ſondern er erhält dadurch zugleich einen Maßſtab zur Beſtimmung der Wirkſamkeit ſeiner Zaubermit⸗ tel, und er kann nun daraus abnehmen, mit welcher Sicherheit auf die Kraft ſeines Ver⸗ trags mit der Hoͤlle zu rechnen iſt.

Er beweiſ't daher die genaueſte Puͤnktlich⸗

keit bei dieſem zärtlichen Stelldichein: mit Hül⸗ fe einer Blendlaterne durcheilt er einen langen

Gang, welcher zum Gemach der Graͤfin fuhrt,

und waͤhrend er ſo mit leiſen Schritten vor⸗

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