Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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ſtrengung ſeine erſchoͤpften Lebensgeiſter empor richtend, verſucht er den letzten Reſt ſemer Kraͤfte, um aus dem Abgrunde heraus zu kom⸗ men, wo er auf den biutigen Koͤrpern ſeiner Leute lag, und durch Huͤlfe einiger Geſtrauche und hervorſpringender Steine gelingt es ihm, ſich aus dem Schlunde empor zu winden, und ſich auf die durch dieſe Gebirge fuͤhrende Heer⸗ ſtraße hinzuſchleppen Hier finden ihn Tosca⸗ niſche Landleute, welche ſich ihm huͤlfreich na⸗ hen, ihn mit einem Mantel bedecken, und auf einer, aus dem nächſten Dorfe geholten Trag⸗ bahre nach Florenz befoͤrdern, wo ſein ploͤtzli⸗ ches Verſchwinden eben alle Gemuͤther beſchaͤf⸗ tigte. Die Fabel des Betruͤgers, welcher zu Modena den Namen und die Ehrenzeichen des Grafen angenommen hatte, war ebenfalls der Gegenſtand aller geſellſchaftlichen Geſpraͤche. Die Ruͤckkehr des verwundeten Grafen begeg⸗

nete demnach allen dieſen von dem Betruͤger Domparelli verbreiteten falſchen Nachrichten mit

der ſiegenden Kraft der Wahrheit.

Der wahre Graf von Silos befand ſich zu ſchlecht, um faähig zu ſeyn, die Mittheilun⸗ gen aufzunehmen, die ihm in dieſer Beziehung

ah angingen; bloß die Aerzte hatten das Recht ſich dem Pallaſte des Kranken zu nahen, und dieſe waren lange Zeit auf weiter nichts bedacht, als ſeine vollkommene Heilung zu be⸗