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Domparelli nahm bei dieſem unerwarteten Widerſtande ſeine Zuflucht zu den rothen Scha⸗ len der Verfuͤhrung; dieſe Zaubermittel thaten keine Wirkung, und zum erſten Male trafen ſeine Liebestraͤnke auf Hinderniſſe. Betroffen uͤber dieſen Mangel an Wirkſamkeit, beklagte er ſich daruͤber ehrfurchtsvoll bei ſeinen Schutz⸗ geiſtern, und bat ſie, mit dem magiſchen Dol— che in der Hand ſich vor ſeinem Hoͤllenzwan⸗ ge knieend hinwerfend, ihn zu belehren, wenn er in ſeinem Dienſte irgend ein wichtiges Ge⸗ heimniß vernachläſſigt haͤtte. Bei dieſen neuen Anrufungen uͤberzog ſich die Decke ſeines Zim⸗ mers mit Feuer und ſchwarzgrauen Wolken; keine guͤnſtige Stimme erſcholl; aber unter Gal⸗ gen und Blutgeruͤſten ſah Domparelli die un⸗ verſöhnliche Themis, mit der Wage in der Hand, begleitet von der Iſis, ihrer treuen Fuͤh⸗ rerin mit drohenden Bewegungen an ihm vor— uͤbergehen, indem ſie folgenden fuͤrchterlichen Spruch in einem beſchriebenen Zettel auf den Fußboden fallen ließ:„Kein Vertrag mit dem Laſter!“
S
„ Seit dieſem ungluͤcklichen Zeitpunkte be⸗ maͤchtigte ſich eine ungewohnte Unruhe ſeines Geiſtes; ein Richterſtuhl, ein Richter, ein An⸗ klaͤger traten vor ſeine Phantaſie, und ſein
Herz fuͤhlte ſich von fruchtloſer Reue zerriſſen. Sogar ſein Pallaſt erſchreckte ihn, und ſo oft


