Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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rothen Zetteln verſehenen Gefaͤßen.Mit bie⸗ ſen neuen Waffen, rief er voll hoher Freude aus,kann ich mich ſelbſt an die Verfuͤhrung einer Fuͤrſtin wagen!

Sein Entzuͤcken beſchraͤnkte ſich indeß nicht allein auf dieſe koſtbare Entdeckung, denn als er ſich gegen ſein Schreibepult wendete, ſahe er eine ſchoͤne ſchwarze Ka⸗ tze, welche ein Halsband mit folgender Auf⸗ ſchrift trug:Nich verbrennen, meine Aſche ſammeln, wird fuͤr Domparelli der Ring des

Gyges ſeyn. Man wird ſich, bei dieſer Ge⸗

legenheit erinnern, daß der Ring des Gyges die Eigenſchaft hatte, unſichtbar zu machen,

und ſo dem griechiſchen Hirten, der ihn fand

behuͤlflich war, die Heerden ſeines Königs zu ſtehlen. Domparelli ging ſchwer daran, dieſen grauſamen Befehl gegen ein ſo ſchoͤnes Thier, das ihm wie eine maͤchtige Fee vorkam, in

Ausfuͤhrung zu bringen; allein die Befehle des

hoͤlliſchen Zaubers brachten es ſo mit ſich, und mußten mit ehrerbietiger Puͤnktlichkeit vollzo⸗ gen werden. Der Frevler verbrannte demnach die praͤchtige ſchwarze Katze, ſammelte die Aſche in eine Flaſche von Bergkryſtall, welche er zu Folge anderer prophetiſchen Anweiſungen, die er von nächtlichen Erſcheinungen erhalten hat⸗

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