gebietenden Schleier, der uͤber die Wunder der Schoͤpfung verbreitet iſt, macht er ſich eine Huͤlle, um Verbrechen darunter zu verſtecken. Die Frevler verbergen bei Tage ihre furchtba⸗ ren. Häupter; Räuber und Mörder ſchlafen in der Tiefe ihrer Hoͤhlen und finſtern Grotten, bis die Schatten der Nacht ſich verbreiten: dann erwachen ſie einmuͤthig, und gehen mit einander der Spur ihrer Beute nachz dann ſe⸗ hen die bleichen Geſtirne ſie mit kuͤhner Stirn in der Finſterniß ſchleichen, um die Schrecken der Nacht durch die Schreckniſſe ihrer Gräuel⸗ thaten zu verdoppeln Der karge Filz, welcher ſeinen Schatz vergraͤbt, wird belauſcht von dem Diebe, der ihn wieder ausgräbt, und am fol⸗ genden Tage ſteht der Ungluͤckliche als ein Bett⸗ ler auf. Die ſchwarzen Zuſammenrottungen, die heimlichen Verſchworungen ſind in Thaͤtig⸗ keit; die Dunkelheit iſt die Vertraute ihrer heil⸗ loſen Abſichten; fern vom Lichte legen ſie ihre verheerenden Plaͤne an, bereiten ſie die Gewalt⸗ thaten vor, wodurch Konigreiche erſchuͤttert,
das Glück und das Leben friedlicher Bürger
bedroht, und die Famllien durch Mord und Raub zu Grunde gerichtet werden ſollen.
Auch die ſogenannten Kinder der Freud⸗ benutzen bieſe Zeit, indem ſie ſelbſt die laͤſtige Flarheit einiger ſchwachen Strahlen der nächt⸗ tichen Mondſichel ängſtlich vermeiden, um ſich


