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Nicht ohne geheimen Schmerz, aber ihn beherrſchend und durch den Balſam der Re⸗ ligion mildernd, ſtand Sir Robert da, wie ein Fels in den Wellen. Er ſuwte nur zu beruhigen und zu troͤſten, wenn ſeine Gattin verzagte und verzweifelte, indem er ſprach: „Unſer Leben und Schickfal ruht in der Hand einer weiſen und gütigen Allmacht und da iſt es am beſten aufgehoben, ſo wenig der kurzſichtige Menſch das auch glauben mag. Er führt uns durch Leiden und Freu⸗ den zum Ziele, wenn wir uns gläubig und geduldig füͤgen. Bedenke doch, er hat das ſchwache Leden des Säualings erhalten ſollte er denn das ſtaͤrkere ſeiner Eltern nicht ret⸗ ten können? Wie es aber auch kommen mag, ſo wollen wir uns der Waiſe annehmen!“
Der Arzt hatte eine unbeſchreibliche Freude, daß es mit ſeinen Patienten endlich beſſer wuͤrde. Er war der Freund und Ver⸗ traute der ganzen Familie geworden. Er


