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einem ſinſtern Walde. Zwei baumſtarke Raͤuber, mit graͤßlichem Geſicht, fielen uͤber ihn her, ſtießen ihm ein Schwert durch den Leib, daß er leblos niederſtuͤrzte. Ich hoͤrte ſein Roͤcheln, ſah ihn leichenblaß, mit Blut uͤbergoſſen und ſank ohnmächtig neben ihm nieder. Mutter, Mutter, wenn ich die Nach⸗ richt erhielte, daß er graufam ermordet waͤre! — Was bildeſt Du Dir ein,“ ſagte ich. „Weil Du das getraͤumt haſt, alſo muß es wahr ſeyn? Du denkſt am Tage mit Aengſt⸗ lichkeit an ihn und da iſt es wohl moͤglich, natuͤrlich faſt, daß Du ſolche ſchwere Traͤume haben mußt. Seine baldige Ankunft wird Deine Täuſchung verbannen. Aengſtige Dich nicht, quale Dich nicht! Aber ſie konnte nicht wieder einſchlafen.“
„Am Nachmittage wat's, als Matie Wil⸗ lers, die Tochter Sir Willers, des Kauf⸗ manns, in deſſen Geſchaͤften Wilhelm auf Reiſen ging, die ihre Freundin geworden war,


