Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
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here Auskunft uͤber ihren Charakter zu er⸗ halten und insbeſondere ſich von ihm die Frage beantworten zu laſſen, wie es zugehe, daß ein ſo ſchoͤnes, liebenswuͤrdiges und rei⸗ ches Maͤdchen noch unverheirathet ſey. Carl nannte ſie ein gebildetes, ſittliches Weſen, auf dem kein Flecken hafte, das keinen ge⸗ gruͤndeten Tadel verdiene. Ueber ihre Ledig⸗ keit und daß ſie noch eine Jungfrau ſey, urtheilte er alſo:Sie iſt vielleicht in ih⸗

rer Wahl forgſamer, als viele ihres Ge⸗

ſchlechts, und ein reiches Maͤdchen ſollte es immer ſeyn, da es oft nur ihr Geld iſt, was dem Juͤnglinge, der um ihre Hand wirbt, weit mehr anſteht als ihre Perſon. Laͤchelnd ſetzte Carl hinzu:Ich dachte, lieber Kron⸗ helm, das wäre eine Frau fuͤr Sie. Soll⸗

ten Sie Abſichten auf ſie haben, ſo entdek⸗

ken Sie ſich mir, ich glaube, daß ich Ihnen zur Erreichung Ihres Zwecks ſehr behuͤlflich ſeyn kann. Gern waͤre ich Ihnen wieder gefaͤllig, da Sie es in einem ſo hohen Grade