Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
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herbeigefuͤhrt wird, die wir nicht anotdnen, welche wir unſerer naͤhern Beachtung nicht wuͤrdig halten.

Bei ſeinem erſten Aufenthalte in Lon⸗ don machte er die Bekanntſchaft mit Eliſa⸗ beth nur fluͤchtig. Ihre Erſcheinung ging feiner Seele wie ein gleichguͤltiges Bild vor⸗ uͤber, das in der Erinnerung keine Spur zu⸗ ruͤckläßt. Sie zog ſeine Aufmerkſamkeit auch wohl darum nicht auf ſich, weil es in ihm unbezweifelt war, daß man eine Verbindung zwiſchen ihr und einem andern Juͤnglinge be⸗ abſichtige.

Oft begegnen ſich die Gefuͤhle junger Herzen auf halbem Wege, und in demſelben Augenblicke koͤmmt die gegenſeitige Liebe in ihnen zur Sprache, oſt aber erwacht auch in der einen Seele eine zaͤrtliche Neigung fruͤ⸗ her als in der andern, welche ſpäter entzuͤn⸗ det wird. Ehe die troͤſtende Rede Kronhelms