Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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William ſtand mit zunehmendem Herz⸗ klopfen auf einem prächtigen Vorſaal, wo an den Wänden koſtbare Schildereien hingen und erwartete ſehnſuchtsvoll den Augenblick, in dem er ſeinen väterlichen Freund und Wohl⸗ thäter erblicken wuͤrde. Die Thuͤr öffnete ſich und mit freundlicher Miene, wie man ſie bei der Begrußung eines Unbekannten zeigt,

ſagte Robert:„Treten Sie näher.“ Es war

das Arbeitszimmer, in das Robert den ihm noch fremden Juͤngling einzutreten noͤthigte, in dem ſechs junge Leute, mit Schreiben und Rechnen beſchaͤftigt, ſaßen. Aber jetzt, jetzt fielen ihm auch die Schuppen von den Au⸗ gen, er erkannte ſeinen geliebten William, der noch kein Wort geredet hatte und rief erſtaunt, entzuͤckt, vor Freude ganz außer ſich mit lauter Stimme aus:„Mein William! Mein Sohn!“ Mit unglaublicher In⸗ niakeit druͤckte er ihn an ſeine Bruſt, Thrä⸗ nen rollten ihm uͤber die Wangen, er ſprach: „Wie ſoll ich meinem Schoͤpfer fuͤr die Freude