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ſeines geachteten Onkels früher, als er be⸗
ſchloſſen hatte, ihn zu beſuchen, um ſeine
Bewerbung um die ſchoͤne Anna ernſtlich zu betreiben. Er hatte ſich Zeit zur Wahl gelaſſen, damit er ſie nicht leidenſchaftlich vollziehen wollte. Oft ſtand das Bild des Maͤdchens vor ſeiner Seele und der Farben⸗ reiz deſſelben vermehrte ſich immer mehr. Ganz ausgezeichnet mußte ihre Tugend und moraliſche Guͤte ſeyn, ſonſt haͤtte ſie der weiſe, uͤberlegende Onkel ſie ihm nicht als Gattin empfohlen. Es kam nun lediglich auf die Jungfrau an, und das Gluͤck, das er erſehnte, war ihm gewährt. Auf ihren Reichthum ſah
— der Gelehrte nicht, der es wohl erkannte, daß
zu einer muſterhaften Ehe ein edler Geiſt, ein warmes, frommes Herz gehoͤrt und daß das kalte Gold die Luͤcke da, wo jene fehlen, weder auszufullen vermag, noch guͤltigen Er⸗ ſatz gewaͤhrt.
Nach der erſten Umarmung des Wie⸗


