Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1803)
Entstehung
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freundlich erröthend zu Adolph herauf, und in⸗

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dem er ſich mit der Linken auf Heinrichs Schul⸗ ter ſtuͤzte, reichte er ihm die Rechte hin!

Adolph war wie vom Blitze getroffen. Heinrich. Meine Schweſter!

Adolph.(niederſinkend, indem er die darge, reichte an ſein Herz druͤckt) Auguſte! tſchnell aufſprin⸗ gend und beyde umfaſſend) Heinrich! Freund! auf ewig ſey der Bund geſchloſſen! o Auguſte! darf nun der Freund auf einen noch ſuͤßeren Namen Anſpruch machen darf ich Geinrich umar⸗ mend) dich Bruder nennen?..

Heinrich. Clegt Auguſtens Hand i in die ſeine) Bruder! Schweſter!

Adolph. Meine Auguſte

Auguſte.( ſinkt an ſein Herz) Mein Adolph!

Die ſchoͤnſte Liebe lohnte mit aller ihrer na⸗ menloſen Wonne dies edle Paar bis in das ſpaͤ⸗ teſte Alter; ſeinem Gluͤcke iſt nichts zu verglei⸗ chen als dasjenige, welches Wilhelmine in Wahl⸗ bergs Armen genoß.