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Auguſte.(lachend und munter) Das muͤſſen ſie meinen Bruder fragen!(und ſie flog den beiden Freunden entgegen, die eben auf ſie zukamen.)
Adolph.(ſchleicht in Gedanken verſunken hin⸗ ten nach) Jezt winkte die Mutter zum Fruhſtuͤck⸗ das im kleinen Tempel ſervirt war— das Ge⸗ ſpraͤch wurde jezt allgemein.
Frau von Kronenburg. Man traͤgt ſich mit einer großen Neuigkeit; ſie, Raßdorf, konnten uns am beſten Auskunft daruͤber ge⸗ ben!
von Raßdorf. Wie ſo, gnaͤdige Frau?
Herr von Kronenberg. Ja wohl! man will fur gewiß behaupten, daß Fuͤrſt Adolph und unſer Heinrich im Begriff ſind die alten Miß⸗ helligkeiten, welche beide Haͤufer ſo lange ent⸗ zweyt haben, auf immer beizulegen, und ſie ſol⸗ len der Mann geweſen ſeyn, der endlich durch die⸗
ſen Chaos von Hofraͤnken und Kammeraliſtiſchen⸗
Schikanen durchgedrungen iſt.—
von Raßdorf.(lächelnd) Wirklich! da hotte ich ja eine Ehrenſaͤule verdient!
Herr von Kronenburg. Ich will nicht unbeſcheiden ſeyn und ihr Laͤcheln einſtweilen aufs Beſte auslegen, indeſſen weiß ich gewiß, daß Heinrich nichts ſehnlicher wuͤnſcht, als mit dem guten, menſchlichen Gerechtigkeit liebenden Adolph in naͤhere Verbindung zu treten!
Adolph. Daß Adolph aͤhnliche Geſinnun⸗ gen hegt, bin ich uͤberzeugt— davon, lieber


