Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1803)
Entstehung
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Wilhelmine. Das leſe ich alle Jahre in jedem Muſen⸗Almanach!

von Wahlberg. Cempfindlich) In ihrem Herzen ſtand es wohl noch nie geſchrieben!

Wilhelmine. Cernſt) Seit wann giebt ſich die hohe Stoa mit ſolchen Kleinigkeiten, mit dem, was in eines Maͤdchens Herz geſchrieben ſteht, ab?

von Wahlberg.(mit zunehmender Em⸗ pfindlichkelt, die er zu unterdrucken ſucht) Was ich in dieſem Augenblick in ihrem Herzen leſe

Wilhelmine. Mit der Conſervations⸗ Brille der Vernunft?.

von Wahlberg. Die Liebe wenigſtens

kann, wie ich merke, dieſe Ausgabe ſparen,

denn ſie iſt wirklich ſtockblind!

Wilhelmine.(immer ernſter) Dafuͤr ihr Männer dem Schickſale ein Opfer ſchul⸗ dig!

von Wahlberg.(geht einigemal auf und ab, dann gefaßter) Wir ſplelen Ball mit unzeiti⸗ gem Witz, Wilhelmine ſie werden bitter

ich auch wo ſoll uns das hinfuͤhren?

wir werden uns ſo lange auf dem holprichten Feld der Epigrammen herum treiben bis

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