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bot ſich gleich, mir zu melner Flucht behuͤlflich zu ſeyn; er gab mir einen Kittel, weite leine⸗ ne Beinkleider und eine wollene Muͤtze.— Wie es Nacht wurde, fuͤhrte er mich ſelbſt bis in's naͤchſte Dorf, und in elnigen Tagen hatte ich mich gluͤcklich bis uͤber die Graͤnze gebettelt. Jezt gedachte ich deiner, und ein guter Geiſt gab mir ein meinen Weg nach Aſſen zu rich⸗ ten ich langte an, aber niemand konnte mir Nachrlcht von dir geben; die meiſten behaup⸗ teten, du ſeyſt ſchon laͤngſt geſtorben; auch der alte Schloßgaͤrtner.— Vor mehrern Mona⸗ ten, ſezte er hinzu, kam ein Fremder hier durch, der ihm zwar ſehr glich„ aber, wie geſagt, er iſt todt.— Ich ließ mir dieſen Fremden beſchreiben, und erkannte dich.— Ei⸗ ne junge friſche Bauersfrau blieb bey uns ſte⸗ hen, als ſie deinen Namen hoͤrte.— O ganz gewiß war er's nicht, rief ſie auf einmal, denn wie koͤnnte Ludolph nach Aſſen gekommen ſeyn, ohne Baaſe Hanne beſucht zu haben?—
ſagte ich, und ſah ſie laͤchelnd an.—
Gewiß nicht! erwiederte ſie mit ernſter Miene, auch haben wir noch in unſerm Hauſe einen großen Koffer voll Buͤcher und Papiere, die ſein gehdren; es wird leider wohl das Einzige noch ſeyn, was ihm von ſeines Vaters Erb⸗ ſchaft uͤbrig geblieben iſt!— Ich bin Lu⸗ dolphs beſter Freund, ſagte ich, darf ich wohl dle Buͤcher ſehen?— Warum nicht!— Ich


