Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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Benehmen war es ihm wuͤrklich gegluͤckt, ſie zu beruhigen;— aber in einer Nacht erwachte Emilie unter dem Donner der Kanonen„. der Feind hatte einen forelrten Marſch gemacht, das Lager uͤberfallen, das Dorf in Brand ge⸗

ſteckt, und in kurzem waren in dieſer ſonſt ſo

— bbluͤhenden Gegend alle Greuel⸗Scenen des blu⸗ tigſten Kriegs ausgeuͤbt worden.

Dri6 5 Das Klo ſter.

Wenn ich den Gluͤcklichſten und zugleich den Ungluͤcklich⸗ ſten aller Menſchen zu ſuchen haͤtte, ſo wuͤrde ich gewiß beyde in einem Kloſter finden. Abt Mablet.

Ein Zwiſchenraum von zehn Meilen, und das feindliche Heer treunte nun Ludolph von dem Doͤrfchen ſelner Emilie; ſein Herz blutete bey dem Gedanken an die Gefahr, der ſie und ihre Mutter, mitten unter dieſen zuͤgelloſen Kriegs⸗ volkern ausgeſezt war; bald konnte er das Bild ihres Jammers, welches ihm beſtaͤndig vor Au⸗ gen ſchwebte, nicht mehr ertragen; er legte Bauernkleider an, ſchlich ſich des Nachts aus dem Lager, und erreichte endlich nach tauſend

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