Teil eines Werkes 
2. Theil (1804)
Entstehung
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ſagen konuen; mir! mir allein haben ſie dieſe frohen Tage, und eine ſorgenfrele Zukunft zu verdanken!.. Guädigſte Graͤfin! Emilie! dies iſt wahrlich kein Opfer der Liebe... die Liebe ſelbſt wuchert hier mit ihren Freuden; ſie ſetzt ſich ein kurzes Ziel, um alsdann reiner genießen zu koͤnnen!

Die Graͤfin.(ihm die Hand druͤckend) Ich that ihnen Unrecht, lieber Mann! Emilie wird ein gluͤckliches Weib.. in Gottes Namen reiſen ſie!

Emilie.(ſich in ſeine Arme werfend) Und komme bald wieder!

Die Graͤfin. Wenn ſie aber auch in**nur Vertroſtungen, und Menſchen wie hier fin⸗

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Ludolph. Dann, o meine Emilie, habe ich das Meinige gethan; dann ſehe ich's als einen Wink der Vorſehung au, die ſtolzen Traͤume einer hohern Beſtimmung aufzugeben, und werde, treu meinem entſchiedenen Beruf, als Pachter eines kleinen Meyerhofs zu endigen, in den Armen mei⸗ nes guten Weibes mich eben ſo groß duͤnken, mich eben ſo gluͤcklich fuͤhlen, als wenn ich als dirigi⸗ render Miniſter uͤber das Wohl und Weh ganzer Länder zu gebieten haͤtte!...

Emilie. O du guter, edler Menſch!..

Mag nun die praͤchtige Reſidenz, oder irgend eine einſame Huͤtte uns einſt aufnehmen!. nur mit dir! nur wo du biſt, bluͤht fuͤr mich Zufriedenheit! nur an dieſem Herzen kann ich gluͤcklich ſeyn!

Den andern Morgen reiſte Ludolph, von dem Seegen der Graͤfin und den Wuͤnſchen der Liebe begleitet, nach*** ab.

Ende des zweiten Theils.

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