Teil eines Werkes 
1. Theil (1804)
Entstehung
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Julie ſind uͤbel disponirt, es iſt alſo beſſer (will gehen.)

Julie.(faßt ihn beym Arm, ſchließt die Thuͤre ab, und ſteckt den Schluͤſſel ein dann ernſt und ſeyer⸗ lich) Sie ſind ein elender ſchlechter Menſch! denn ſie haben muthwillig die Ruhe und das Gluͤck ei⸗ ner ganzen Familie geſidrt meiner Schweſter guten Namen kompromittirt..

Der Graf. Ihrer Schweſter!..

Julte. Und mich nicht allein um das Gluͤck einer nun hoffnungsloſen Liebe, ſondern um mein kuͤnftiges Fortkommen gebracht.

Der Graf. Ich verſtehe ſie nicht, mein gnaͤdiges Fraͤulein!

Julie. Hinweg mit dieſer elenden Verſtel⸗ lung, die ſie noch veraͤchtlicher in meinen Augen macht ſie wiſſen, daß ich nicht Julie, ſon⸗ dern Friedrich von Walberg bin...

Der Graſf.(im hochſten Erſtaunen) Iſt's moͤglich!

Julie. Wer ihnen mein Geſchlecht verrathen hat, werde ich hoffentlich noch von ihnen erfahren! Doch nein! dieſe Neugierde kann auch unbefrle⸗ digt bleiben, denn in wenig Augenblicken wird nus beyden die Welt und alle ihre Angelegenheiten we⸗ nig mehr intereſſiren(auf ihn zugehend) Sie kannten meine Verhaͤltniſſe, wußten, daß ich kein Vermoͤgen habe, daß meine ganze kuͤnftige Exiſtenz von meinem Ohelm, Sophiens Vater abhaͤngt, und waren dennoch nledertraͤchtlg genug, mich

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