176 Flintenſchüſſe ſchwer gebüßt, Gott aber hat Alles zum Beſten gelenkt.“
Am nächſten Mörgen begab ſich die ganze Geſell⸗ ſchaft nach dem uns längſt bekannten Hauſe der beiden Deutſchen, und es bedarf weniger Worte, um anzudeu⸗ ten, was ſich weiter begab.
Caſtillo kam wieder in den Beſitz ſeines Eigenthums, welches ſeit dem Tode Agacio's nicht mehr angefochten wurde, und auch der Tod ſeines Nachbars Lopez trug wohl einen Theil zu ſeiner Sicherheit bei. Im Uebri⸗ gen gab er ſeine Neutralitätsgrille auf und ſchloß ſich der Partei der Prieterianer an, welche ſpäter Zn Sieg über ihre Gegner davontrug.
Der treue Pedrillo wurde trotz ſeiner Jugend zum endloſen Verdruß ſeiner Stiefmutter Mayordomo bei Caſtillo, und Benito brüſtete ſich ſein Leben lang mit dem Muthe, welchen er bezüglich des Schnees und anderer Elementarſchäden bewieſen hatte, was der Sen⸗ nor Caſtillo bekräftigte, ſeine übrigen Heldenthaten aber großmüthig verſchwieg.
Daß Scherflein Inez heirathete, verſteht ſich von ſelbſt, desgleichen Kohlweg Käthchen. Der letztere trat in das Geſchäft Bitterfeld's und dieſer ſagte:
„Mache Dir keine ſchlimmen Gedanken, als wärſt Du von der Jägerei in die Schneiderei gerathen. Wir


