Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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ſah, daß ich in der That nicht mehr hatte, zog er den⸗ noch eine Strecke mit mir und beſchrieb mir, ehe er ſchied, genau die Richtung, welche jener eingehalten hatte; ich ſelbſt aber ritt noch eine Strecke weiter und über⸗ nachtete dann wie gewöhnlich in den Fellen meines Sattels.

Als ich erwachte, ſah ich zu meinem Schrecken, daß

ein Theil der Cordillera mit Schnee bedeckt war und ſtets noch einzelne Schneewolken von der Höhe des Gebirgs niederzogen.

Wenig war da mehr zu machen für mich, denn ſelbſt auf bekannten Bergpfaden iſt es bei nur einiger⸗ maßen hohem Schnee kaum möglich, weiter vorzudrin⸗ gen. Dennoch beſchloß ich zu verſuchen, was in meinen Kräften ſtände. Fluchend über den über Nacht gefal⸗ lenen Schnee, ritt ich ſo weit vorwärts, als es die Klugheit erlaubte, dann ließ ich mein Pferd ſtehen und ging noch eine Strecke zu Fuß weiter, um zu ſehen, ob ich nicht vielleicht irgend eine Fährte zu finden im Stande ſei.

Aber eben dieſer Schnee, über den ich ſo ſehr ge⸗ ſcholten hatte, lieferte den, welchen ich ſuchte, in meine Hände.

Ich war noch keine fünfzig Schritte weit auf dem beſchneiten Boden fortgegangen, als ich unter mir ein