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Faſt alle ſchienen zu glauben, daß Alles verloren und das Ende der Welt im Anzuge ſei.
„Es ſcheint ſich Alles immer gräßlicher zu geſtalten“, ſagte Käthchen, noch erſchreckt von dem Anblicke in Curicavia;„am Ende haben dieſe Leute nicht Unrecht, wenn ſie· vom Untergange der Welt ſprechen.“
„Der Welt wohl nicht“, erwiderte Kohlweg,„we⸗ nigſtens das nicht, was wir Welt nennen, aber ein Stück dieſer reizenden Welt, das liebe Chile, begibt ſich vielleicht wieder dahin, von woher es gekommen iſt, nämlich in die Tiefen der See. Vom wiſſenſchaft⸗ lichen, geognoſtiſchen Standpunkte aus, glaube ich, wäre dieſe Erſcheinung nicht ungerechtfertigt, vom bür⸗ gerlichen, das heißt, von dem meinigen aus finde ich ſie aber höchſt unpaſſend.“
Der gute Junge begann ein wenig zu freveln, was aber unter ähnlichen Umſtänden ſo wenig nützt oder ſchadet wie anderes Gebahren.
Gegen Abend oder beſſer ſchon beim Anbruch der Dunkelheit erreichten ſie Caſablanca und fanden dort ganz dieſelben Zuſtände wie in Curicavia, nur in größerem Maßſtabe, da Caſablanca eine ziemlich bedeu⸗ tende Ortſchaft iſt.
Alles war ein großer Schutt⸗ und Trümmerhaufen, und auch die Todten fehlten nicht und nahmen ſich im


