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Von dieſem Tage an lag er Tag und Nacht auf der Lauer, ohne aber auch nur das mindeſte Verdäch⸗ tige zu bemerken, und er nahm endlich zu einem Kunſtgriffe ſeine Zuflucht, welcher nicht ſelten von Jä⸗ gern und, mit Variationen, auch wohl von ihren Feinden, den Wilderern, angewendet wird.
Widerſtrebend freilich nur begab er ſich eines Nachmittags in den ſchwarzen Bären, nahm eine Kleinigkeit zu ſich und erzählte dem Wirthe, der ihn freundlich empfing, während Crescenz ſich nicht blicken ließ, daß er einen Geſchäftsgang nach einer vier bis fünf Stunden weit entfernten Ortſchaft habe. Dabei zeigte er Papiere auf, welche er angeblich zu über⸗ bringen hatte, ſchalt über das Unangenehme ſolcher Geſchäfte und über den weiten Weg, und als der Wirth ſagte, da ſei es ja unmöglich, daß er heute wieder heimkehren könne, erwiderte er:
„Freilich nicht, ich habe morgen in den Frühſtun⸗ den noch dort zu thun und darf froh ſein, wenn ich morgen um dieſe Zeit wieder zu Hauſe bin.“
Dann ging er langſam durch das Städtchen und ſchlug den Weg nach jener Ortſchaft ein; als er aber ſicher ſein durfte, nicht mehr beobachtet zu werden, kehrte er zu ſeinem Reviere zuruck und legte ſich dort auf die Lauer.
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