Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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eben mitgetheilt habt. Mit Niemand! Hört Ihr? Auch mit dem Herrn Förſter nicht, mit welchem ich mich ſelbſt benehmen werde. Gute Nacht!“

Er bog dann ſeitwärts ins Gebüſch und ließ Frei⸗ hart allein ſeinen Weg fortſetzen, da ihm deſſen weitere Begleitung unangenehm war, und nachdem er einiger⸗ maßen ruhiger geworden, bedachte er das Gehörte.

Er ſelbſt hatte zwar noch keinen verdächtigen Schuß gehört, dennoch war die Sache nicht vollkommen unwahrſcheinlich. Zeckel, der Baron, hatte ja allerlei noble Paſſionen,

warum nicht auch dieſe? Hatte er nicht vom Jockey⸗ Club geſprochen und vom Pferderennen? Die Jagd⸗ liebhaberei lag da ebenfalls nicht fern, und es war Zeckel leicht möglich zu erkunden, wann Kohlweg Gänge nach entferntern Ortſchaften zu machen und er ſelbſt dann freies Spiel hatte.

Daß man ihn aber für einverſtanden mit dieſem Menſchen hielt, kränkte ihn tief, und gedachte er der Worte des Forſtläufers, ſo ſchoß ihm das Blut in das Antlitz. Er hatte ihm ſeine Liebe geraubt, jetzt ſollte durch ihn auch noch ſeine Ehre angetaſtet werden!

„Ich faſſe ihn“, ſagte Kohlweg zu ſich ſelbſt,„und man ſoll wenigſtens ſehen, wie unſere Freundſchaft

beſchaffen iſt.“

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