Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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Salvator.

Schön iſt es auf dem Lande, Laura! begann die ält⸗ liche Dame nach einer Weile, als ſie ſich mit der Bewegung des Kahnes vertraut gemacht hatte.

Wir haben bis jetzt nur die Umriſſe geſehen, Mama.

Alles ſo freundlich und, wie es ſcheint, ſo glücklich! Schaukle nicht, Laura. Das Elend ſieht man nicht, das mein Gefühl in der Stadt ſo tief verwundete. Ich bin froh, daß wir ihm entflohen ſind!

Fliehen ſoll man nicht, ſondern helfen! ſagte Laura, indem ſie gedankenvoll ihr Schaukeln leiſe fortſetzte.

Da ſpricht wieder der Verſtand erwiederte die Mutter ſeufzend.Laſſen wir dies Thema. Und ſie führte das Ge⸗ ſpräch auf ihre eigenen Verhältniſſe und die neue Umgebung: erſt ſeit Kurzem wohnten ſie in der Gegend. Der Schiffer verſtand nichts von Allem, was ſie ſprachen, hörte auch wohl nicht darauf, ſondern ruderte das Fahrzeug mit ſichern Armen über den See.

Endlich verſtummte das Geſpräch. Laura ſaß in Gedanken, wobei ſie wieder ſtärker zu ſchaukeln begann.Laura, Kind! ſchrie die Mutter. Wir werden unſchlagen! warnte der Schiffer, der lachend das Gegengewicht hielt. Da fiel zum Unglück eine Roſe, welche Laura in der Hand hielt, in das Waſſer, ſie bückte ſich raſch danach da ſchrie ſie plötzlich ſelbſt erſchrocken auf. Zu ſpät, der Rand hatte Waſſer ge⸗ ſchöpft, der andere hob ſich, die Fluth ſchnappte nach ihrem Raube ein Hülferuf! Der Kahn ſchlug um, drei Menſchen verſanken.

Aber der Schiffer hatte die Beſonnenheit nicht verloren, er war ſchnell wieder auf der Oberfläche und brachte die ältere