Teil eines Werkes 
3. Bd. (1865)
Entstehung
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worden war, und nichts hatte ihm im Wege geſtanden, das Land, wo er ſo ungerecht behandelt worden, zu ver⸗ laſſen. Aber es hielt ihn hier wie mit Zauberbanden feſt; es wäre ihm geweſen, als ſcheide er mitten in ei⸗ ner Kriſis unvollendeter Lebensgeſtaltung, wenn er jetzt ſich von hier losriß. Von Woche zu Woche hielt er ſich mit Hoffnungen hin, welche ſich nur auf ſchwache Gründe ſtützten; er hatte zuerſt mit ſich ſelbſt gar ein ſeltſames Spiel getrieben, als wolle er ſich nicht geſtehen, was doch alle Nerven ſeines Daſeins belebte; er hatte den Grund längern Bleibens darin gefunden, daß er es ſeiner Ehre ſchuldig ſei, eine förmliche geſetzliche Frei ſprechung von der wider ihn erhobenen Anklage nachzu⸗ ſuchen, weil er ſich nicht dabei beruhigen könne, durch einen rebelliſchen Volkshaufen, der die Gefängniſſe er⸗ brach, in Freiheit geſetzt zu ſein. Allen Ernſtes hatte er ſich, als die Unruhen ſich gelegt hatten, die Oeſterreicher eingezogen und die Behörden wieder in ihre Functionen ge treten waren, mit einem Antrage auf Reviſion ſeines Proeeſſes durch einen ordentlichen Gerichtshof gemeldet und ſich erboten, bis zu deſſen Entſcheidung entweder ſich wieder einer angemeſſenen Haft zu unterwerfen oder Caution zu ſtellen. Aber dieſer Antrag in ſeiner Ge⸗ wiſſenhaftigkeit war doch allen, an welche er ſich des⸗ halb wandte, zu deutſch, in dem Sinne, was man