Teil eines Werkes 
2. Bd. (1865)
Entstehung
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6.

Ihnen ſagen, wie weit ich ſchon gekommen war, als ich die bewußte Fanfare hörte.

Ich kann jene Vaterlandsfreunde errathen, die mich ſo hoch lieben und achten und gleichwohl unſere Intereſſen, mein Gemahl untheilbar immer dieſel- ben durch heimliche Künſte zu trennen ſuchen. ten Sie ſich! Es wird eine Zeit kommen, wo dieſe Menſchen die Larve fallen laſſen, und dann, Joachim, werden Sie ein Meduſenhaupt ſchauen! Sie wollen mir nun, wo es zu ſpät iſt, Ihre Pläne in voller Wahr⸗ haftigkeit mittheilen; ich nehme das dankhar an. Viel⸗ leicht find ſie doch noch, wenn auch in anderer Form, auszuführen, und ich zweifle nicht, daß Ihnen der Kaiſer dazu willig die Hand bieten wird, ſobald er erſt dieſen Krieg glücklich zu Ende geführt hat.

Glücklich, Karoline? Darin liegt es eben. Die

Verbündeten ſtehen am Rhein, haben ihn vielleicht in

dieſem Augenblicke ſchon überſchritten. Doch vom Kriege erzähle ich Ihnen nachher, jetzt ſollen Sie meine Frie⸗ densgeſchichte hören. Ich kam aus Rußland zurück, wo der Kaiſer in der Verblendung ſeines Stolzes die ſchönſte Ar⸗ mee, welche die Welt je geſehen, nutzlos geopfert hatte. Beleidigt von einem ſeiner roheſten Satelliten, von ihm ſelbſt durch die Artikel des Moniteur, die meine Handlungen, ſelbſt meine Kriegführung einer Kritik zu