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Die Königin zuckte bei dieſen Worten, aber ſie bezwang ſich, und der König, der nicht auf ſie geachtet hatte, fuhr ra⸗ ſcher fort:„Eine Contreordrekonnte er füglich nicht erlaſſen; damit hätte er meine Mediatifirung, die Einverleibung Nea⸗ pels in das Kaiſerreich ausgeſprochen; er wußte auch wohl, daß ich nicht der Mann war, wie ſein ſanfter Bruder Louis, der die Krone von Holland lieber niederlegte und Hol— land dem Empire überließ, als tapfer für ſeine Krone und ſein Volk einzutreten. Darum hielt ſich der Kaiſer nur an mein Decret, daß kein Fremder, der nicht neapolita⸗ niſcher Bürger geworden ſei, in unſern Staatsdienſten bleiben könne, und vernichtete meinen königlichen Erlaß, der nur auf das Statut von Bayonne, unſere Verfaſſung, begründet war, durch einen Machtbefehl.“
„Laß uns nicht alte Mißverſtändniſſe wieder wach rufen!“ bat die Königin.„Es war ja kein Machtbefehl, nur eine Erinnerung, daß Deine Waffengefährten und Landsleute, welche mit Dir Ruhm und Glück getheilt, ſchon dadurch, auch ohne das neapolitaniſche Bürgerrecht ausdrücklich erlangt zu haben, Civil- und Militärämter in Deinem Reiche beſitzen könnten. Du warſt anderer Anſicht. Laß mir die Gerechtigkeit widerfahren, daß ich nur zu vermitteln ſuchte; Du haſt Dich ja ſelbſt nach⸗ her mit der Meinung des Kaiſers verſöhnt.“
„Ja, nachdem ich krank und matt geworden war


