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dazu, die höhniſchen Blicke trotzig zu ertragen, ſie ſoll⸗ ten ſich nicht rühmen, heſſiſches Blut zaghaft geſehen zu haben.
„Ihr ſeid mir zur Bewachung übergeben, Junker Schenk von Schweinsberg“ ſagte draußen der deutſche Hauptmann zu ihm, als er mit ihm zwiſchen den Pferdeköpfen und aufgerichteten Waffen einer ſchmalen Brandgaſſe des Reiterlagers hindurchſchritt, um nach dem Quartier des Fußvolks zurückzukehren.
Es wäre jetzt von Schenk aberwitzig geweſen, ſich noch zu ſtellen, als kenne er den Hauptmann nicht. „Wir haben uns ſchon vor Ingolſtadt geſehen“, ver⸗ ſetzte er möglichſt gefaßt. In den Worten ſeines Be⸗ gleiters lag auch eine gewiſſe Beruhigung, daß ſich das Schlimmſte, deſſen er ſich verſehen, nicht an ihm vollſtrecken werde.
Sie kamen eben zu einer Abtheilung deutſcher Reiter, wie ſie in der ſchwach erhellten Nacht an der Sprache hörten. Die Mannſchaft war eben beim Satteln, wahr⸗ ſcheinlich ſollte wieder ein neuer Streiftrupp ausrücken, damit immer ſolche unterwegs wären, um ſich unter dem Schutze der Dunkelheit möglichſt nahe an das ent⸗ fernte feindliche Lager zu ſchleichen.
„Seid Ihr es, Günther vom Walde?“ hörte ſich dieſer von ſeinem der Reiter anrufen, der ſchon


