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der Mann geſtorben, der zu allen dieſen folgenſchweren Bewegungen den erſten Anſtoß gegeben, aber ſtets den Krieg widerrathen und zuletzt noch ausgeſprochen hatte, daß er, ſolange er lebe, mit ſeinem Gebet ſo viel bei Gott zu erflehen hoffe, daß es zu keinem Kriege komme. Luther war am 18. Februar 1546 in ſeiner Vaterſtadt Eisleben geſtorben. Mit ſeinem Tode ſchien auch die bisher bewahrte Einigkeit unter den Fürſten des pro⸗ teſtantiſchen Bundes gewichen zu ſein; einige zogen ſich zurück, andere wurden ſogar vom Kaiſer gewonnen, deſſen Staatsklugheit und auch Mäßigung der ganzen Verwickelung den religiöſen Charakter zu nehmen und ihr nur den politiſchen des Ungehorſams einiger Fürſten gegen die Autorität des Reichsoberhauptes aufzuprägen ſuchte. Und doch ſprach ſich der Religionshaß bis zum Fanatismus bei jeder Gelegenheit aus! Ein junger Spanier, Juan Diaz, der ſich der Lehre Calvin's zuge⸗ wandt, wurde deshalb durch einen Mörder, den ſein eigener Bruder gedungen, erdolcht und dieſer, obwohl zu Innsbruck ergriffen, dem Gericht entzogen, bis er zehn Jahre ſpäter aus Gewiſſensqual ſich ſelbſt rich⸗ tete! Solche Gewaltthaten waren den Deutſchen noch fremd, aber wie bekämpften ſie ſich wüthend in Wort und Schrift!
Glücklich, wer fern den großen Schauplätzen dieſer
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