174 bret.„Das iſt aus Welſchland!“ rief der Schwert⸗ feger mit leuchtenden Augen.„So hab's ich da ge⸗ ſehen an den Mädeln und ſechs, ſiebenfache Schnüre
dazu über die vollen Brüſte.“ „Laßt das Eure Frau nicht hören!“ warnte der
— — —
Fremde lächelnd, indem er ihm die Hand zum Abſchied in reichte. Auch der Meiſterin, die er noch draußen traf, gab er die Hand.„Ich wünſche Euch nur Freude an twe Euren Kindern!“ ſagte er, und ſie dankte ihm mit Ber Thränen in den Augen. Sein Geſchenk, als ſie es det fand, ſicherte ihm ihr Andenken auf immer. hun Bald, nachdem er fortgegangen war machte ſich nul die Frau ein Geſchäft in der Stadt und fragte im nit rothen Krebs nach dem Krämer, als habe ſie ein Ge⸗ Fed ſchäft bei ihm. Zu ihrer Freude war er eben von wa ſeinen Gängen heimgekommen; eine Viertelſtunde ſpäter Rei hätte ſie ihn nicht mehr getroffen, da er im Begriff ſtand, nach Blankenburg und Königſee zu gehen, um Bre morgen oder übermorgen nach Arnſtadt, wo er wohnte, chen zurückzukehren. Sie konnte ihm freilich nicht die Be⸗ ſtellung machen, welche ſeine Muhme dem Meiſter nur ver für den Fall, daß ſein Gaſt wider Vermuthen bis zum Abend ausbleibe, aufgetragen hatte, aber ſie durfte Er
ihm doch mittheilen, daß der Fremde heimgekehrt ſei und ſich ſchon den Weg nach Horba gemacht habe.


