ns⸗ uus⸗ ören
cht“
utter
Das
noch einmal zurück; der Müller konnte deutlich ſehen, wie er den Arm erhob und gegen Paulinzelle aus⸗ ſtreckte, gleichſam drohend.„Zu ſpät, zu ſpät ge⸗ kommen, um ein Dutzend Jahre!“ ſprach der dicke Müller vergnüglich.„Ja, das wäre für deinesgleichen ein gefundenes Freſſen geweſen! So'n reiches Kloſter! Jetzt findeſt du hier keine Schätze mehr, dafür haben die Landesherren ſchon geſorgt. Iſt auch ganz ver⸗ nünftig! Warum ſollten all die Koſtbarkeiten unnütz hier liegen? Ein Glück, daß vor zwanzig Jahren die raſenden Bauern nicht Alles gefunden haben!“
Die Müllerin rief ihren Mann jetzt zum Frühſtück;
auf der Höhe ſtand der fremde Wanderer immer noch und blickte unverwandt hierher. Es war dem Müller faſt unheimlich und er hätte am liebſten ein paar handfeſte Knechte aus dem Amte geholt, um den Schnapphahn, der gewiß einen böſen Anſchlag im Schilde führte, zu vertreiben. Auf alle Fälle wollte der Müller nachher mit dem Vogt reden, damit dieſer den Nachtwächter mit Spieß und Hund zu verdoppelter Aufmerkſamkeit ermahne.
Günther konnte ſich noch immer nicht von dem Anblicke trennen, der ihm in der klaren Morgenbe⸗ leuchtung ganz andere Gefühle weckte als geſtern Nacht im ungewiſſen Mondlichte. Wenn Alles ſo ge⸗


