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blind?“ Aber das war eben nicht der Fall bei dem jungen Mädchen, deſſen Hand das Schiebefenſter mit vi den vielen kleinen, in Blei gefaßten Glasſcheiben ſu öffnete, um den fremden Mann, der hier eine ſeltene o Erſcheinung war, beſſer ſehen zu können. Dem friſchen N Müllerkinde mißfiel er durchaus nicht ſo wie deſſen eit Vater, und wenn dieſer ſich gewundert hatte, daß der Je bewaffnete Menſch, der ihn doch angeſehen, ohne Gruß di vorübergegangen war, ſo konnte doch die Tochter nicht ni recht begreifen, daß er gar nicht einmal nach dem hi Fenſter blickte, deſſen Geräuſch er doch gehört haben ra mußte. Ein recht ſtolzer Kriegsmann!
„Dir werd' ich helfen! Sollſt Du nach Manns⸗ leuten ausſchanen!“ fagte der Müller, aus der Haus⸗ n thür tretend, ſobald ihn der Fremde nicht mehr hören konnte.„Du haſt Dein Theil!“
„Aber der, den Ihr meint, Vater, hat mich nicht!“ e erwiderte das Mädchen lachend. E
„Noch nicht, aber zu Michaeli!— Bringt die Mutter de den Mehlbrei noch nicht? Ruf' den Knappen!“ Das de Mädchen verſchwand vom Fenſter und der Müller ſah A noch einmal dem Fremden nach, der eben den Hügel erſtieg, über den der Richtſteig, von den Krümmungen 1 des Thalwegs abweichend, nach dem nächſten Dorfe e fühste. Auch der Wanderer blieb jetzt ſtehen und blickte


