Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Das iſt ein Segen für ſie, eine glückliche Ver⸗ heißung! ſagte Frau Ebba gerührt und Detlev nahm ſtumm die Hände des jungen Paares und legte ſie noch einmal, zur zweiten Verlobung nun auch in ſei⸗ ner Gegenwart in einander.

Bei Tafel dann wurde Alles freier und fröhlicher beſprochen, Vergangenheit und Zukunft, der überſtan⸗ dene Krieg, des Königs plötzlicher Tod und der Friede, welchem man nur Dauer wünſchte. Dabei trat denn freilich wieder die Meinungsverſchiedenheit der Brüder hervor, ſowohl in Bezug auf den verſtorbenen Monarchen, als auf die Bedingungen des Friedens. Barnim behauptete, daß Karl Guſtav, ſein König, bei längerem Leben doch über alle Feinde geſiegt, Däne⸗ mark zertrümmert und ganz Pommern dem Reiche ein⸗ verleibt haben würde. Detlev beſtritt das und tadelte die bisher ſiegreichen Verbündeten, daß ſie Schweden Alles gelaſſen, was Karl Guſtav erobert, daß nicht wenigſtens der Kurfürſt den ihm widerrechtlich einſt vorenthaltenen Theil vom Erbe des alten Greifenſtam⸗ mes zurückgefordert und ſo das liebe Pommerland wie⸗

der vereinigt habe, nachdem die Feuerkugel, welche über

den Himmel gefahren war und ihn für kurze Zeit in Brand geſetzt hatte, ſo ſchnell zerplatzt und erloſchen ſei. Auf dies Gleichniß wollte Barnim heftig antwor⸗

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