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die ſchöne Sommerszeit brachte manch' fröhliches Wie⸗ derſehen. Nach dem Kriege wurden damals noch die meiſten Truppen ganz entlaſſen, denn ſtehende Heere, wenige Leibwachen der Fürſten und die Feſtungsbe⸗ ſatzungen ausgenommen, gab es noch nicht; die Herr⸗ ſcher jener Zeit nahmen erſt allmälig darauf Bedacht und behielten von ihrer im Kriege ziemlich verwilder⸗ ten Soldatesca nur einen kleinen Theil, als Kern und Stamm für die neuen beſſern Organiſationen im Dienſt. Waren ihre Schaaren doch meiſt geworbenes Volk, das ſich nun wieder in alle Welt verlief! Aber auch von den Mannſchaften, welche im eigenen Lande aus⸗ gehoben worden, gab man die meiſten dem Ackerbau und Gewerbe zurück— allgemeine Wehrpflicht gab es noch nicht, die Ausſchreibung von Rekruten traf daher nur die untern Volksklaſſen und bei der durch kaum überſtandene ſchwere Kriege gelichteten Bevölkerung be⸗ durfte das Land der Arbeitskräfte gar ſehr, welche ihm durch die allgemeine Entlaſſung wieder zuſtrömten. Ganze Regimenter wurden aufgelöſt, ihre Fahnen und Standarten in die Zeughäuſer abgegeben. Der große Kurfürſt von Brandenburg ging erſt jetzt mit Ernſt an die Aufgabe, die er ſich geſtellt hatte und wie die Souverainetät in Preußen, die ihm der Frieden von Oliva ſicherte, das Fundament des preußiſch⸗branden⸗


