Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Es kam nun vor Allem darauf an, ſich der Zu⸗ ſtimmung, der opferfreudigen Mitwirkung ſeines Vol⸗ kes zu verſichern. Der König berief daher einen allge⸗ meinen Reichstag nach Gothenburg, dem er in Perſon beizuwohnen gedachte Er übergab den Heerbefehl auf Seeland und den noch beſetzten kleinen däniſchen In⸗ ſeln dem Pfalzgrafen von Sulzbach mit der beſtimm⸗ ten Weiſung, ſobald der Froſt wieder den Belt mit Eis belegen würde, nach Fünen überzugehen und die Inſel wieder zu nehmen. Angriff, die Seele und der Nerv aller Kriegführung, auch hier!

Am 18. December landete der König nach langer Abweſenheit wieder auf Schwedens Ufer und fand zu Gothenburg ſchon einen großen Theil der Landſtände verſammelt. Zum Landmarſchall wurde der Freiherr Guſtav Poſſe, Landeshauptmann in Kronborg⸗Lehn er⸗ nannt; Wortführer des geiſtlichen Standes war Enan⸗ der, Biſchof von Linköping, Bürgermeiſter Prytz des Bürger⸗ und Pehr Eriksſon von Urland des Bauern⸗ ſtandes. Nachdem das heilige Weihnachtsfeſt vorüber war, wurde am 4. Januar 1660 der Reichstag mit gewohnter Feierlichkeit eröffnet, der König hielt vom

Throne eine kräftige Rede, in welcher er ungeſchmückt

die ganze Lage des Reiches darſtellte. Zu ſeinen Füßen ſaß der Erbprinz, ein Kind von vier Jahren, die